Küchenmesser: Diese 3 Messer brauchst du wirklich
Ein Messerblock mit acht Teilen sieht gut aus, aber im Alltag nimmst du fast immer dasselbe Messer. Besser: drei hochwertige Messer und ein Schleifstein. Das kostet weniger und schneidet besser.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Werbelinks (*). Für dich ändert sich der Preis nicht.
1. Kochmesser (20–21 cm) oder Gyuto
Erledigt 80 % aller Arbeit: Zwiebeln, Kräuter, Fleisch, Gemüse. Europäische Kochmesser sind robuster und etwas weicher (ca. 56–58 HRC), japanische Gyutos dünner und härter (60–63 HRC), dafür empfindlicher bei Knochen und auf Glas.
2. Office- oder Schälmesser (8–10 cm)
Für alles in der Hand: Obst schälen, Knoblauch, kleine Garnituren.
3. Brotmesser mit Wellenschliff (22–26 cm)
Für Brot mit harter Kruste, Tomaten und Zitrusfrüchte. Wird selten stumpf.
Worauf du beim Kauf achtest
- Griff: Probehalten, wenn möglich. Er muss in deiner Hand gut liegen.
- Stahl: Rostfreier Stahl ist pflegeleicht, Carbonstahl wird schärfer, rostet aber und bekommt Patina.
- Geschmiedet oder gestanzt: Sagt weniger über die Qualität als Stahl und Härtung.
Scharf halten
- Wetzstahl zum Aufrichten der Schneide vor dem Kochen (bei weicherem Stahl).
- Wasserschleifstein Körnung 1000/6000 alle 1–3 Monate.
- Nie in die Spülmaschine, nur Holz- oder Kunststoffbretter.
Meine Empfehlungen
- Kochmesser (europäisch)
- Gyuto (japanisch)
- Officemesser
- Brotmesser
- Schleifstein 1000/6000
